10 To-Dos für effektives Azubi-Recruiting

Wie Sie die Generation Z erreichen und ihren eigenen Erfolg und Nachwuchs sichern!

Autorin: Hannah Truxius

Marketing Berry2b
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10 To-Dos für effektives Azubi-Recruiting

Wie Sie die Generation Z erreichen und ihren eigenen Erfolg und Nachwuchs sichern!

Autorin: Hannah Truxius

In Corona-Zeiten ist es schwieriger denn je, geeignete Auszubildende zu finden. Fachkräftemangel, die eigene Unternehmenszukunft durch Fachkräfte absichern, Mitarbeiterbindung: alles Schlagworte die jede:n Geschäftsführer:in um eine erfolgreiche Zukunft bangen lassen.

Ein Weg, um diesen Entwicklungen entgegenzutreten, ist die qualitative Ausbildung von jungen Menschen im eignen Betrieb. Wie aber diese überzeugen von etwas, was nicht unbedingt den besten Ruf hat?

Junger Auszubildender schraubt an einer Maschine

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Die Generation Z und ihre Ansprüche

Was oft vergessen wird: Die Ansprüche der Generation Z sind hoch.

Längst ist es nicht mehr nur der/die Schüler:in der/die sich beweisen muss, auch der Ausbilder sollte sich gut präsentieren. In einer repräsentativen Umfrage betonten 63% der befragten Schüler:innen die Signifikanz der Übernahme nach einer Ausbildung. Fast 50% möchten überdurchschnittlich bezahlt werden und ebenfalls fast 50% schauen sich genau an, wie der jeweilige Ausbilder zum Thema Klimaschutz steht. Zudem kommt die „schmuddelige“ Außenwirkung einer Ausbildung, besonders in den gewerblichen Bereichen: Arbeit mit den Händen ist schlechter angesehen als ein Job im Büro, Karrierechancen werden zu Unrecht nicht erkannt und viele Eltern möchten Ihre Sprösslinge gerne studieren sehen.

Die Generation Z ist vielfältig, fordernd und tummelt sich im Internet. Fast 70% der Schüler:innen geben an, man könnte sie am besten „online“ treffen. Aber das Internet ist groß und es gibt diverse Angebote, um Werbung zu schalten, Kampagnen einzustellen oder in Social-Media-Kanälen auf sich aufmerksam zu machen. Wie aber dabei mit den wichtigsten Infos bei den Schüler:innen ankommen? Was ist seriös und wo treffe ich am meisten qualifizierte Schüler:innen? Wie können wir das allgemeine Bild der Ausbildung mit positiven Attributen versehen und welche Möglichkeiten ergeben sich durch die Corona-Situation? Die Hälfte der Schüler:innen will ein Schuljahr wiederholen, anstatt jetzt ihren Abschluss zu machen und sich auf Ausbildungen zu bewerben. Sicherlich haben unterschiedliche Akteure einen Einfluss auf die aktuelle, prekäre Lage: die Politik, lokale veraltete Institutionen, denen es schwerfällt, digital und zeitgemäß die Generation Z anzusprechen, der gesellschaftliche Leistungsdruck und die Diversität der jungen Menschen.

Aber dennoch können Sie ganz konkret aktiv werden und für Ihren Betrieb oder Ihr Unternehmen die Sache in die Hand nehmen. Folgende 10 To-Dos können wir aus unserer eigenen Erfahrung empfehlen:

Unsere 10 To-Dos für erfolgreiches Azubi-Recruiting

1. Stellenanzeigen

Der Sinn Ihrer Stellenanzeige ist es, die Person von Ihrem Unternehmen zu überzeugen. Beschreiben Sie Aufgaben realitätsnah und benennen Sie konkret Tätigkeitsbereiche. Die Erwartungen, die Sie hervorrufen, sollten sich mit der Realität im Arbeitsalltag decken.  

2. Mitarbeiterbindung

Ganzen 63 % der Schüler:innen sind Übernahmemöglichkeiten sehr wichtig. Ebenso wird immer wieder der Wunsch nach einer Karriere-Option betont. Schon beim ersten Eindruck, sollten die Bewerber:innen wissen, dass diese Chancen bei Ihnen bestehen und Entwicklungsmöglichkeiten gegeben sind. Nutzen Sie also Ihre Stellenanzeigen, um Schüler:innen Karrieremöglichkeiten und langfristige Bindung zu vermitteln.

3. Social Media:

Nutzen Sie Kanäle auf denen Sie Schüler:innen erreichen. Das Stichwort in diesem Bereich ist „Authentizität“. Hier können Sie verschiedene Formate und Kampagnen nutzen und Ihren Alltag und den Ihrer Azubis zeigen.

4. Google for Jobs

An Google führt heutzutage kein Weg mehr vorbei. Stellen Sie sicher, dass Ihre Webseite optimiert ist und Stellenanzeigen so hinterlegt sind, dass Google diese findet.

5. Platzierung in Ausbildungs- oder Schul-Apps

Eine Option, die immer wieder vergessen oder durch zu wenig Erfahrungen nicht umgesetzt wird. Dabei ist die Platzierung in Karriere- und Schul-Apps, wie berry2b, der ideale Kanal, um die Generation Z bereits im Schulalltag abzuholen. Mit berry2b können Sie nicht nur Ihr Unternehmen präsentieren und Ausbildungsplätze oder duale Studiengänge bewerben, Sie können auch Schüler:innen in Ihrer Region über eine Messengerfunktion direkt ansprechen und umgekehrt auch von Schüler:innen angeschrieben werden. So haben Sie eine proaktive Möglichkeit der Vernetzung und Besetzung Ihrer Ausbildungsplätze oder Praktika.

6. Online? Ja, Unbedingt!

Printmedien haben immer weniger Wirksamkeit und der erste Gedanke gilt meistens der Online-Suche. Etwa zwei Drittel der Interessent:innen für Ausbildungen geben an, dass sie am besten über das Internet und Online-Medien zu erreichen sind.

7. Active Sourcing?

Wir alle wissen, wie gut es sich anfühlt, „gewollt“ zu sein. Dieses wohlige Gefühl stellt sich dann ein, wenn wir aktiv angesprochen werden und die Nachricht übermittelt bekommen: du bist super, wir möchten mit dir arbeiten. Diese Möglichkeit haben Sie nicht bei herkömmlichen Stellenanzeigen, stattdessen warten Sie passiv, bis sich jemand bei Ihnen meldet und müssen mit den Ergebnissen dann bestmöglich arbeiten. Suchen Sie sich Portale oder Apps mit denen Sie aktiv (z.B. per Messenger oder like-Funktion) auf Schüler:innen zugehen können!

8. Regional

Weil junge Menschen, die sich für Ausbildungen interessieren, besonders viel Wert auf eine Nähe zum Wohnort legen. Anders als für ein Studium ist die Bereitschaft umziehen bei Ausbildungsanwärter:innen eher gering. Dies mag unter anderem an den niedrigen Löhnen während der Ausbildung liegen und sollte im Recruiting-Prozess unbedingt berücksichtigt werden.

9. Mobile Endgeräte

Schon fast 90% aller User:innen nutzen ihr Handy oder andere mobile Geräte wie Tablets anstatt Computer oder Laptops, um im Internet zu recherchieren. Die meiste Social-Media-Aktivität findet an mobilen Endgeräten statt, heißt also auch, dass Links auf eben diesen angeklickt werden. Achten Sie unbedingt auf die mobile Darstellung Ihrer Inserate und Webseiten und nutzen Sie Apps, um mobile Kanäle voll auszuschöpfen.

10. Corona nutzen?

Auch hier ein klares Ja! Nutzen Sie dieses bewerbungsschwache Jahr, um Ihre eigenen Strukturen und Prozesse zu überprüfen, Stellenbeschreibungen zu überarbeiten und neue Kanäle des Recruitings für sich zu entdecken.

Quellen: „Azubi Recruiting Trends 2020“, u-Form Testsysteme

Hannah Truxius

Über die Autorin

Hannah Truxius          

...ist Marketing Managerin bei berry2b und Ansprechpartnerin für Unternehmen